In ethnisch und kulturell vielfältig bevölkerten Städten ergeben sich oftmals soziale Spaltungen und Ungleichheiten, welche in bestimmten Stadtteilen überdurchschnittlich vertreten sind. In diesen Stadtteilen kann oft auch eine erhöhte Kriminalität festgestellt werden. Zu diesem "Pflaster" stellen Jugendzentren in Städten einen Gegenpol dar. Sie bilden mit ihren Freizeitgestaltungsangeboten, sowie diversen Angeboten zur Hausaufgabenbetreuung, Mutter-Kind-Räumen oder auch Lebenshilfen durch die Sozialarbeiter eine vielfältige Anlaufstation für Kinder und Jugendliche. Das Zusammenkommen unterschiedlicher ethnischer Gruppen ist in Jugendzentren der Alltag. Neben der Schule ist es den Besuchern also möglich, auch in ihrer Freizeit soziale Kontakte mit sinnvoller Freizeitgestaltung zu kombinieren, mit der zusätzlichen Option auf sozialkompetente Beratung und den Austausch mit Sozialarbeitern der Einrichtungen. Die Interieurs der Jugendzentren gestalten sich sehr vielfältig. Je nach Träger und finanziellen Mitteln, gibt es große Unterschiede in den Einrichtungen.